Der Taberg

Wer eine schöne Aussicht über die Landschaft im Småland genießen möchte, der sollte den Taberg hoch wandern. Er liegt etwa zehn Kilometer von Jönköping entfernt und ist leicht mit dem Bus zu erreichen.

Von der Haltestelle geht’s erstmal rund 300 Meter den Berg hoch – angefangen bei einer Kuhweide.

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Die Aussicht von 300 Metern Höhe ist so gut, dass man bis zum Vättern sehen kann, der bei gutem Wetter kaum vom blauen Himmel zu unterscheiden ist. Von oben wurde mir auch das erste Mal so richtig klar, dass abgesehen von Jönköping und Huskvarna hier eigentlich nur Wälder und Seen sind.

Ganz oben auf dem Berg ist ein kleines Restaurant mit einer Aussichtsplattform, es gibt aber auch Picknicktische.

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Bergab geht’s dann vom Restaurant aus mitten durch den Wald.dsc_1352

 

 

 

 

 

Ich glaub‘ mich knutscht ein Elch

Während meiner Zeit hier in Schweden, wollte ich unbedingt Elche sehen. Bereits nach drei Tagen habe ich sie nicht nur gesehen, sondern gefüttert, gestreichelt – und ja, ich habe tatsächlich einen Elch geküsst. Deshalb kann ich auch nur jedem den Virum Elchpark empfehlen. Er liegt nahe Vimmerby im Småland. Allein der Weg zum Elchpark, der mitten im Wald versteckt liegt, ist ein Abenteuer. Meine Freundin und ich haben uns öfters gefragt ob wir überhaupt richtig sind, weil wir eine gefühlte Ewigkeit, teils auf unbefestigten Straßen, durch die Pampa gefahren sind.

Aber der Weg hat sich definitiv gelohnt! Während der Safaritour, durch den acht Hektar großen Park, sitzt man in einen der vielen offenen Wagen, die hinter einen großen Trecker gespannt sind.

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Schon nach wenigen Minuten sind die ersten Elche zu sehen. Sie haben aber nicht etwa Angst. Im Gegenteil. Schnell ist die ganze Elchherde versammelt und rennt neben den Wagen her. Nach ein paar Minuten Fahrt stoppt dann der Trecker, jetzt ist Zeit für die Fütterung – und das wissen die Elche ganz genau.

Ich habe die erste Tour am Tag mitgemacht, sodass die Elche da besonders hungrig waren. Sie haben überhaupt keine Angst vor Menschen, sondern stecken ihre großen Köpfe mit den riesigen Geweihen direkt in die Wagen hinein. Die Mitarbeiter des Elchparks haben dann auch Kartoffeln auf unsere Beine gelegt, wir waren am Ende also ganz schön voll gesabbert, also zieht Euch lieber alte Sachen an.

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Wer will, kann auch auf die Dächer der Wagen klettern und die Elche von oben beobachten. Ich bin aber lieber unten geblieben und habe sie gefüttert. Was ich echt beeindruckend fand war, dass die Mitarbeiter alle neun Elche beim Namen kannten und sie alle ohne Probleme unterscheiden konnten. Da gibts zum Beispiel Harald, den Anführer der Herde.

Mein absolutes Highlight der Elchsafari waren definitiv die zwei drei Monate alten, unglaublich süßen Elchbabys.

Für eine Elchsafari zahlt man umgerechnet ungefähr 15 Euro, das lohnt sich auf jeden Fall! Wer noch mehr über den Virum Elchpark wissen will, kann einfach die Website unter http://www.virummoosepark.se/vara_algar-de.asp besuchen.