Gränna – das Dorf der Zuckerstangen

Um nach dem Tod ihres Mannes für sich und ihre Kinder zu sorgen, begann Amalia Eriksson in Gränna Bonbons für Taufen, Hochzeiten und Beerdigungen zu verkaufen. Mit Erfolg. Dank ihren „Polkagris“ ist ihr kleines Heimatdorf  in ganz Schweden bekannt. Polkagris sind rot-weiß gestreifte Zuckerstangen, die aus Zucker, Wasser, Essig und Pfefferminze hergestellt werden. Die Polkagris sind also nicht so süß wie sie aussehen, sondern schmecken nach Pfefferminze

1923 starb Amalia Eriksson, ihre Tochter führte die Tradition weiter. Die Nachfrage wurde immer größer und Gränna ein immer beliebteres Reiseziel – bald auch bei ausländischen Touristen.

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Heute werden in Gränna noch in vielen kleinen Manufakturen Polkagris und zahlreiche andere Süßigkeiten verkauft. Man kann in den meisten Läden sogar den Zuckerbäckern bei der Arbeit zu gucken.

Von Gränna lohnt sich ein Ausflug  auf die Insel Visingsö.

Frohen Kanelbullens Tag!

Eine kleine Pause am Tag mit Kaffee, süßen Gebäcken oder Sandwiches – die Schweden haben dafür ein eigenes Wort: Fika. Fika kann man sogar als Verb benutzen, so heißt „Vill du fika?“ im Deutschen so viel wie: „Willst du einen Kaffee trinken und eine Kleinigkeit essen?“

Besonders beliebt zur Fika sind in Schweden Kanelbullar. Für die leckeren Zimtschnecken ist Schweden ja auch weltweit bekannt. Die Schweden lieben ihre Kanelbullar so sehr, dass sie das Traditionsgebäck jedes Jahr am vierten Oktober feiern.

Also: Frohen Kanelbullens Tag!